Enndingen

Stadt an der Enn

 Das Jahr 2006 - Aufbruch in ein neues Zeitalter

Dezember 2006: Enntaler Käse produziert in Oberennau

Die Enntaler Molkerei in Oberennau eröffnet die Produktion. Der Traditionsbetrieb der Familie Ennderle errichtete im neuen Gewerbegebiet die Produktionsstätte. In direkter Nähe zum Stammhaus und dem Bahnhof ist der neue Standort für den Vertrieb ein wichtiger Vorteil. Das neue Freiladegleis Oberennau endet auf dem Betriebsgelände und Gleis 1 führt direkt am Gebäude vorbei.

Die beliebten Molkereiprodukte und Käsesorten, allen voran der Enntaler und der Bahndamer, werden in modernen Anlagen nach traditionellem Verfahren produziert. Es entstanden neun neue Arbeitsplätze.
Am 17. Dezember lädt die Molkerei alle Enntaler zur Betriebsbesichtigung und zum Frühschoppen an der Käsetheke
ein. 



November 2006: Ausbau zur vollständigen Umfahrung von Oberennau 

Die bisherige Anbindung an das Streckennetz Ennau wird zur vollständigen Umfahrung ausgebaut. Dazu wird ein Bahndamm für den neuen Gleisabschnitt am Übergang der Gemarkungen Ennau und Enndingen aufgeschüttet, der den Anstieg auf das Niveau Enndingen ermöglicht. Der Netzabschnitt Ennau dient dann der wichtig gewordenen Entlastung der Hauptstrecke.
Basis für die Umfahrung ist das äußere Hauptgleis Ennau welches damit für den lokalen Verkehr nur noch eingeschränkt zur Verfügung steht. Andererseits wird die neu verlegte Einfahrt in das zweite Hauptgleis für höhere Geschwindigkeiten geeignet sein und damit die Modernisierung des Netzes Ennau weiter voran bringen.

Insgesamt entspricht das neue Konzept besser den Anforderungen an die Enntalbahn eines Betriebs der vielfältigen Möglichkeiten.



November 2006: Feierliche Einweihung Bahnhof Oberennau

Der Ausbau des Haltepunktes Oberennau zum Bahnhof mit Ausweichs- und Gütergleis ist abgeschlossen. Am 11. November 2006 hält der stündliche Personenzug planmäßig um 11:11 Uhr am neuen Gleis 1.
Die Bahnverwaltung begrüßt den Zug feierlich und lädt alle Ennauer, Enntaler und die zahlreichen Freunde der Lokalbahn ein. Anwesend ist die Bürgermeisterin und Kreisratsvorsitzende Frau K. Lammel, der Direktor der Enntalbahn sowie hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft.
Die Arbeiten am Freiladegleis für Güter schreiten weiter voran. Es kann in Kürze den Unternehmen zur Nutzung übergeben werden.


 

Oktober 2006: Wichtiger Schritt bei der Modernisierung der Bahntechnik

Die laufende Modernisierung der Bahntechnik der Enntalbahn ist einen großen Schritt vorangekommen. Mit der neuen Steuerung in der mobilen Leitstandstechnik ist es den Mitarbeitern der Bahnverwaltung nun möglich, individueller das Fahrverhalten der Lokomotiven zu bestimmen. Weitere Details ermöglichen den Abruf bisher verborgener Funktionen und durch Symboldarstellung wird der Sicherheitsstandard weiter erhöht.
Beim Besuch der Bahnverwaltung eines Fachvortrags des Herstellers auf der Messe Stuttgart wurde neben der Bedienung des neuen Leitstandes auch ein Ausblick auf zukünftige interessante Entwicklungen gegeben.
Ein weiterer Punkt ist der Einsatz von Signaltechnik. Diese wird in Enndingen mit der Fahrwegwahl kombiniert, Der Stellwerker erhält damit eine verlässliche Rückmeldung über die Stellung einer Weiche.

 



 

Oktober 2006: Renovierung im Bahnhof Enndingen

Der Bahnsteig zwischen den Gleisen 2A / 2B und 3 wird renoviert. Nachdem die Gleisarbeiten abgeschlossen sind und mit dem verlängerten Gleis 1 eine vollständige Umfahrung von Enndingen erreicht wurde, wird nun der Bahnsteig erneuert. Die Stahlkonstruktion erhält einen neuen weißen Anstrich und Teile des Glasdaches werden auf Drängen der Landesregierung ersetzt. Gleichzeitig wird der Bahnsteig verlängert, so dass an den Gleisen 2 bzw. 3 längere Züge Platz finden.
Die Bauarbeiten werden mit dem Fahrplan koordiniert. Alle Züge verkehren fahrplanmäßig. Änderungen bei den Gleisen sind jedoch möglich. Bitte achten Sie auf die Aushänge und die Lautsprecher-Ansage am Bahnsteig. 

 




September 2006: Der Haltepunkt Oberennau wird zum Bahnhof

Der Haltepunkt Oberennau wird zum Bahnhof ausgebaut. Ein Durchgangsgleis ergänzt dann das bestehende Hausgleis. So können in Zukunft auf dieser eingleisigen Strecke auch in Oberennau Züge sich begegnen, kreuzen genannt oder eine schnellere Verbindung passieren lassen.
Die Gemeinde Ennau hat in den angrenzenden Flächen ein kleines Gewerbegebiet ausgewiesen. Ein ortsansässiger Unternehmer hat bereits Flächen erworben und plant eine Produktionsstätte in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Die Bahnverwaltung wird ein Gütergleis in das Gewerbegebiet legen. Ein Gleisanschluss war eine wichtige Vorbedingung für die Standortentscheidung des Unternehmens. 
 




September 2006: Gleisarbeiten im Bahnhof Enndingen

Als erste Maßnahme aufgrund der Zunahme des Verkehrs durch den Anschluss von Ennau wird an den Gleisen im Bahnhof Enndingen gebaut. Gleis 1 wird zur vollständigen Umfahrung des Bahnsteigs 2 ausgebaut. Ein haltender Personenzug in Gleis 2B kann nun passiert werden. Alternativ findet ein langer Zug im Kopfgleis 2B+2A Platz und ergänzt damit die Gleise 3 und 6. Durch die Erweiterung der Weichen im Vorfeld des Bahnhofs kann ein Zug aus Gleis 1 oder 2 nun auch in das Nordgleis ausfahren, was bisher den Gleisen 3 bis 8 vorbehalten war. Insgesamt ergibt sich nach der Fertigstellung eine deutlich flexiblere Situation bei der Fahrplan-Gestaltung.
Während der Umbauarbeiten ist der Bahnverkehr stark eingeschränkt. Ersatzverkehr ist ausgewiesen. 

August 2006: Die Streckenanbindung nach Ennau kommt!

Die lokale Bahnverwaltung und die Landesregierung unter der Leitung von Frau K. Lammel haben sich verständigt, das Gleisnetz von Ennau mit dem Netz von Enndingen zu verbinden.
Die Bauarbeiten sind bereits in vollem Gang. Der Anschluss wird auf der Gemarkung Oberennau in das bisherige Wartegleis erfolgen, welches damit überflüssig wird. Die Bahnverwaltung betont diese wichtige Infrastrukturmaßnahme und deren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung des Gebiets. Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen an den bestehenden Bahnanlagen in Oberennau sind in Planung.



Juli 2006: Der Stückgutverkehr wird ausgebaut

Die Gleise 7 und 8 werden Bahnsteige für die Verladung von Stückgut erhalten. Der Bahnsteig wird für Kraftwagen befahrbar sein und somit den ortsansässigen Unternehmen eine direkte Zufahrt zum Gütertransport der Bahn ermöglichen.
Die ebenfalls im Bau befindliche Güterrampe bietet eine zusätzliche Alternative für die Verladung an. Eine Plattform für die Autoverladung bietet künftig das Beladen von PKWs in Transportwaggons und Autoreisezüge an. 
 

Stückgut in Enndingen

Stückgut Szene 1
Fässer werden verladen
Warten auf Bahnarbeiter
Güterrampe am Freiladegleis
Der Stapler im Einsatz

Juni 2006: Ausbau der Bahnsteige in Enndingen

Die Bahnverwaltung treibt die Gestaltung der Bahnsteige mit Hochdruck voran. Als erstes wird der Bahnsteig zwischen Gleis 5 und 6 fertig gestellt. 




Im Anschluss werden die Arbeiten für den Bahnsteig zwischen Gleis 2 und 3 beginnen. Der lange Zeit als unhaltbar bemängelte Zugang zu den Zügen wird damit der Vergangenheit angehören.



 

Juni 2006: Attraktives Angebot für aktive Touristen

Der beliebte Radwanderweg 'Enntlang der Enn' wirbt eine ständig steigende Anzahl von Bahnreisenden mit Fahrrad - besonders an Sonn- und Feiertagen. Die Bahnverwaltung stellt daher ab sofort einen Fahrradwagen zur Verfügung. Der offene Güterwagen ist mit zwei Fahrradständern ausgestattet, welcher jeweils bis zu 10 Rädern Platz bietet. Der Wagen wird an die fahrplanmäßig verkehrenden Nahverkehrszüge in Richtung Enndingen angekuppelt. Die Bahnverwaltung erinnert daran, dass zur Beförderung eine gültige Fahrradkarte erforderlich ist.

 

 

 

 

 

Mai 2006: Zusätzliche Flächen für Bahntrasse ausgewiesen

Die Anfrage der Bahnverwaltung nach einer Möglichkeit zur Expansion im nahen Umfeld des Bahnhofs Enndingen wurde von der Landesregierung unerwartet schnell entsprochen. Die Landesregierung übernahm in Person von Frau Kristine Lammel die komplette Leitung des Projektes und stellte sogar Arbeitskräfte ab. Nach nur einem Wochenende stehen der Bahnverwaltung nun rund 5000 cm² neue Flächen zur Verfügung. Eine großzügigere Umfahrung und neue Bereitschaftsgleise für Enndingen sind damit in Kürze verfügbar.
 





Mai 2006: Landesregierung beschafft neue Lokomotiven

Die Landesregierung hat im Oster-Haushaltsplan 2006 auf Eingabe von Präsidentin Frau Kristine Lammel die Mittel für die Beschaffung einer Doppeltraktion aus Dieselloks der Baureihe 218 freigegeben. Der Heimatbahnhof ist Enndingen. Die modernst ausgestatteten Loks werden für den Wendezugbetrieb im Nahverkehr und als Bespannung für schwere Güterzüge im Enntal eingesetzt. Die Bahnverwaltung zeigt sich überglücklich angesichts der unerwarteten Aufstockung des Fuhrparks.

 

 

 

 

 

April 2006: Zusätzliches Gütergleis in Enndingen

Für den reinen Güterumschlag reicht Gleis 7 / 7a nicht mehr aus. Mit dem eingeleiteten Bau von Gleis 8 wird die Güterkapazität den aktuellen Erfordernissen angepasst. Gleis 6 kann damit dem reinen Personenbetrieb zugeschlagen werden. 
 

April 2006: Zentrales Stellwerk für alle Weichen

Auf den stark zunehmenden Verkehr auf der Strecke Enndingen reagiert die Bahnverwaltung mit der kompletten Steuerung aller Weichen über ein zentrales Gleisbildstellwerk. Die dezentrale Handsteuerung von sechs Weichen wird bald Vergangenheit sein. Bei zwei weiteren Weichen muss der Antrieb erneuert werden.

 

 

März 2006: Modernisierung der Lokomotiven

Die Lokomotiven sind in einem gemischten Zustand. Einige scheinen kurzfristig den Betrieb wieder aufnehmen zu können. Grundsätzlich steht jeder Lok eine Modernisierung der Elektrik bevor, damit sie in den Regelbetrieb übernommen werden kann.

 

März 2006: Reaktivierung des Wagenparks

Am bestehenden Wagenpark ist die Zeit fast spurlos vorübergezogen. Eine Grundreinigung, neue Radsätze wo nötig, manchmal auch etwas Farbe und schon stehen dem Heimatbahnhof Enndingen zahlreiche Güter- und Personenwagen für den Betrieb zur Verfügung. Die Arbeiten konnten bisher alle im BW Enntal erledigt werden. Ein Budget für Ankäufe auf dem ersten und zweiten Bahnmarkt steht zur Verfügung. 

 

März 2006: Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Enntal

Nachdem vor rund 15 Jahren der Bahnbetrieb mangels Interesse eingestellt wurde, erlauben neuere Entwicklungen der Bahntechnik ungeahnte Perspektiven. Nach einem erfolgreichen Testbetrieb mit einer Diesellok BR218 hat sich die lokale Bahnverwaltung für die Wiederaufnahme des regelmäßigen Zugverkehrs auf der Strecke entschieden.
Die Gleise sind wieder freigelegt und die nötigsten Reparaturarbeiten abgeschlossen und die ersten Züge rollen wieder. Es ist jedoch noch eine große Anstrengung nötig, die Bahnanlagen in einen zeitgemäßen Zustand zu versetzen. 



Januar 2006: Expertengruppe tagt in den Dolomiten

Im italienischen Canazei werden die Weichen für die Zukunft der Enntalbahn gestellt. Andreas Hofmeister, Leiter der Verwaltung der Enntalbahn trifft sich mit Ulrich Nieland, einem ausgewiesenen Experten für moderne Bahntechnik. Seine Erfahrungen bei verschiedenen Lokalbahnen im süddeutschen Raum lassen an eine mögliche Reaktivierung des Bahnverkehrs im Enntal hoffen. Herr Hofmeister kommt mit einer Menge neuer Informationen zurück und berichtet hochrangigen Persönlichkeiten aus Stadtverwaltung, Regierung und Kreisrat.